Fotos Isabel Machado Rios

Die Gruppe sk2017 zaubert spektakuläre Welten.  Bühnenbild, Kostüm und Figur greifen tief ineinander und ergänzen sich auf untrennbare Weise. Wir entführen den Zuschauer  in eine eigene Welt, eine teils surreale Bühnenrealität. Wenn alle “Illusionsräder” ineinander bildet sich ein Sog, der den Zuschauer auf direktem emotionalen Weg mitten in die Geschichte zieht

Das ist für uns auf jeden Fall die Herausforderung und da wir das einerseits so erlebt haben und andererseits uns auch so rückgemeldet wurde, sind wir nun infiziert und würden es gern wieder tun!

 

Jens Burde

Bühnenbildner

Jens Burde, Jahrgang 1974, studierte Illustration in München und Industrie-Design in Hamburg. Diplom mit Auszeichnung, Gewinner des Europäischen Kunstpreises, der Rotary Preise für Malerei, Grafik und Mixed Media, den Preis der Karl H. Dietze Stiftung. Er wurde in der Kategorie Produktinnovation nominiert für den bayerischen Staatspreis. Jens Burde arbeitete mit gehörlosen Jugendlichen und mit Straßenkindern. Er flog mit einem selbstgebauten Doppeldecker in die Elbe und ritt für den Klimawandel auf einer vier Meter großen Spinne. 2004 gründete er das „Institut für Sagenhaftes“, ein Labor für Produkte, Szenografie und Spezialbauten. Er verfasste Ausstellungsbeiträge u.a. zur „Retroperspektive“ im Museum für Neue Kunst, Freiburg und zum Thema Bambus – Her mit dem neuen Denken – im Rahmen der mehrfach ausgezeichneten Wanderausstellung „Zur Nachahmung Empfohlen“. Als Bühnenbildner arbeitete er u.a. am Staatstheater Hannover, am Theater Basel, am Theater Aachen, am Schauspiel Graz, auf Kampnagel Hamburg und im Theater Freiburg. Zuletzt hat Jens Burde die wandernde Mitmachausstellung „Das Glück ist Kugelrund“ kuratiert und umgesetzt, die Räumlichkeiten des neuen Literaturhauses in Freiburg gestaltet und die Bühne des Wintermärchens „Die Schneekönigin“ am Theater Oberhausen entworfen.

www.infusa.de

 

Vanessa Valk

Figurenkonzeption, Figurenregie und Figurenbau

Vanessa Valk, geboren 1974 in Hamburg, studierte Figurentheater an der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HMDK) und arbeitete als Gast in diversen Schauspielproduktionen, am Stuttgarter Staatstheater, an der Stuttgarter Staatsoper, am Luzerner Theater, am Theatre Nationale de Bordeaux. Von 2006 bis 2011 war sie festes Ensemblemitglied am Theater Freiburg. Seit 2011 arbeitet sie wieder freischaffend als Puppenspielerin, Ausstatterin, Puppencoach und Sprecherin. Sie ist als Dozentin an der HMDK Stuttgart tätig und führt Regie bei diversen Figurentheaterprojekten. Sie ist zweifache Trägerin des Stuttgarter Theaterpreises, des Grand Prix für Solopuppenspieler (Lodz, Polen) und des Preises für besondere Theaterformen (Bielsko Biala, Polen).

 

Dorothee Metz

Figurenregie

Dorothee Metz, geboren in Göttingen, Ausbildung zur Heilpädagogin in Irland, Schauspielstudium in London. 2001 Abschluss ihres Puppenspielstudiums  an der „Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin“. Es folgten Gastengagements u.a. am Stadttheater Luzern, Stadttheater Bern, Staatstheater Stuttgart, Staatstheater Hannover, Deutsches Theater Berlin, Residenztheater München, Theatre Nationale de Bordeaux, wo sie sowohl als Puppenspielerin arbeitete, als auch in das Regieteam um Jarg Pataki eingebunden war und zahlreiche Figurenszenen choreografierte.

2006 bis 2010 Festengagement als Schauspielerin und Puppenspielerin mit eigener Werkstatt am Stadttheater Freiburg. Seit 2011 frei schaffend tätig. Es folgten Lehrtätigkeiten und Regiearbeiten in Chemnitz, in Zwickau, der Schaubude und mit Dakar Produktionen in Zürich (1. Preis der Heidelberger Figurentheatertage). Ebenso wie Figurenerarbeitungen oder Coregien für Julia Mayr / Stadtheater Ingolstadt (Kleiner Onkel, Bär im Boot), Thomas Ostermeier / Schaubühne Berlin (Richard III), Nacho Duato / Staatsballett Berlin (Der Nußknacker), Alexander Nerlich (Judith, Netzwelt).  Serkan Salihoglu / Theater Oberhausen (Die Schneekönigin) Ihre Leidenschaft gilt dabei der spielerischen Erforschung und Synthese von Puppenspiel, Schauspiel, Tanz und Oper.

www.dorotheemetz.com

Daniel Kroh

Kostümbildner

„Ich habe mir abgewöhnt, privat zu leben!“ Daniel Kroh, fackelt nicht lange, wenn man mit ihm über seine Mode im Allgemeinen und sein Hauptthema „Upcycling“ im Speziellen philosophieren möchte. Denn privat und beruflich wird bei dem gelernten Herrenschneider und Modedesigner schlicht nicht getrennt.
Daniel Kroh „lebt“ seine Marke, seit nun mehr als 10 Jahren, bei dem er sich abgelegter Arbeitskleidung widmet, die er völlig neu gestaltet. Am Ende kommt handwerklich perfekte Herrenbekleidung heraus, die mit ihrem eigenwilligen Look überzeugt. Individuelle Tragespuren sind unvermeidbar und sogar ausdrücklich erwünscht.
Ein Faible für Workwear hatte der gebürtige Hesse und Wahl-Berliner übrigens schon als Student. Damals hat er den Plan umgesetzt, die Mensa-Frauen an seiner Uni neu einzukleiden. Die Idee: Wer täglich ordentlich zupacken muss, kann das auch in schickeren Outfits, als den immer gleichen Kitteln.
Guter Stil in Kombination mit gutem Gewissen und trotzdem einer Rock`n`Roll Attitüde – das ist Daniel Krohs wichtigste Botschaft.
Kroh schneidert auch regelmäßig für Bühne und Theater.

http://www.danielkroh.com

 

 

Presse zur Schneekönigin

Regie: Serkan Salihoglu, Ausstattung: sk2017

https://www.waz.de/staedte/oberhausen/schneekoenigin-als-gestoeber-bezaubernder-ideen-id212657871.html

http://www.ruhrnachrichten.de/Leben-und-Erleben/Schneekoenigin-als-Abenteuerreise-mit-Schauspielern-und-Puppen-1221862.html

https://www.waz.de/staedte/oberhausen/rentier-stakst-auf-stelzen-zur-schneekoenigin-id212611303.html

 

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